Digitale Welten: Fünf mal fünf

Montag, 19. März 2018


Schon zum fünften Mal betreute ITS mobility fünf Schülerinnen und Schüler der Braunschweiger IGS Franzsches Feld. An fünf Seminartagen erarbeiteten sie Funktionsweise, Nutzen und Problemstellungen von Navigation und Mobilität: Warum hat die Erde einen Umfang von erstaunlich genau 40.000 km? Was bedeutet überhaupt Genauigkeit, und was hat der Braunschweiger Carl Friedrich Gauß damit zu tun? Was „sieht“ Leonie, wenn sie hochautomatisiert auf dem Braunschweiger Stadtring fährt? Wie bewertet man ethische Dilemmata beim autonomen Fahren?

Am Rande der Tagung „Hybrid- und Elektrofahrzeuge“ erklärten Kollegen von Opel und Hyundai die Unterschiede zwischen batterieelektrischem und Brennstoffzellen-Antrieb - wobei sich für manchen Jugendlichen der Fahrspaß doch am Röhren des Verbrennungsmotors bemisst.

Großer Dank gilt unseren Netzwerkpartnern der TU Braunschweig (Institute für Fahrzeugtechnik und Regelungstechnik), deren Kolleginnen und Kollegen durch die Labore führten und anhand der hochgerüsteten Testfahrzeuge die umfangreiche Sensorik erklärten und aktuelle wie zukünftige Forschungsfragen darstellten.

Genug zu tun gibt es nämlich noch für unsere zukünftigen Wissenschaftler - und sei es nur die höhere Auflösung der Virtual-Reality-Brille.


ViL ist etwas unheimlich: Der Fahrer sieht nur eine virtuelle Umgebung, während er das Fahrzeug durch die Realität steuert.


Roland Matthé und Björn Wierskalla vergleichen Elektrofahrzeuge.