Galileo macht Schule: Wolfsburger Schulprojekt fährt elektrisch zu den eCall Days

Monday, 16. September 2019

Als die Schülerinnen und Schüler der Neuen Schule Wolfsburg 2013 erstmals in Berlin bei den eCall Days ihr Projekt zu Elektromobilität vorstellten, stand vor der niedersächsischen Landesvertretung noch ein Opel Ampera. 2014 stellte Volkswagen einen e-Up zur Verfügung, der bei den eCall Days vor dem Veranstaltungsort des Landes Niedersachsen in Berlin stand.

2019 haben diese Jugendlichen einen Führerschein und fuhren mit ihren eigenen e-Ups zu den eCall Days nach Berlin. Es gelang, das Foto vor der niedersächsischen Landesvertretung mit den Beteiligten und zwei e-Ups zu wiederholen. Die Fahrt war ein Abenteuer, denn die Ladeinfrastruktur ist entlang der A2 Richtung Berlin sehr bescheiden ausgebaut, und die Reichweite der e-Ups war mit realistischen 120 Kilometern so klein, dass man mehrfach nachladen musste. Dafür sind die Ladungskosten mit 5 Euro je Fahrtrichtung angenehm überschaubar. Die Herausforderung lag darin, die Zeitfenster an der einzigen Ladesäule so zu steuern, dass man nicht warten musste. Das klappte schon auf der Hinfahrt nicht, weil die Ladesäule einen "Männerschnupfen" bekam: Nach der ersten Ladung wollte sie dem 2. e-Up keinen Strom mehr geben. Sie war im Netz nicht mehr verfügbar. Auch die Schnelladesäule vor der Landesvertretung war außer Betrieb. Schade. Auf der Rückfahrt kam eine Vollsperrung auf der A2 hinzu. Die erste Mannschaft fand einen Weg um den Stau herum, die zweite hatte weniger Glück und musste gemeinsam mit anderen Autofahrern im Stau stehen. Dafür gab es glücklicherweise keine Probleme mit Ladesäulen.