Erfolgsgeschichte setzt sich fort: Automatisiertes Fahren wird im öffentlichen Verkehrsraum erprobt

Mittwoch, 6. Februar 2019

 

© Stefan J. Römer

  • Fachtagung AAET von ITS mobility, DLR und NFF feiert ihr 20. Jubiläum
  • In großen deutschen Städten entstehen Testfelder für das automatisierte und vernetzte Fahren
  • Braunschweiger Projekt erarbeitet Standards für automatisiertes Parken im Parkhaus


Braunschweig, 6. Februar 2019
– Im Hinblick auf die Technologie ist das automatisierte und vernetzte Fahren in den vergangenen Jahren sehr weit vorangeschritten: Nachdem Einparkhilfen, Abstandshalter und Spurhalteassistenten schon serienmäßig in vielen Fahrzeugmodellen zu finden sind, werden nun auch höher-automatisierte Fahrfunktionen auf öffentlichen Straßen getestet. Wie Industrie und Forschung weiter an der konkreten Umsetzung des automatisierten Fahrens arbeiten, betrachtet die 20. Fachtagung AAET in der Stadthalle. Zur Einführung hat Prof. Dr. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, heute Morgen vor rund 110 Teilnehmern aufgezeigt, dass vor allem der Umgang des Menschen mit den Systemen und das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsteilnehmer aktuelle Herausforderungen sind, um automatisierte Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen und im Alltag zu betreiben.

Die Tagung AAET wird vom Mobilitätsnetzwerk ITS mobility zusammen mit dem Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) und dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) veranstaltet. Die Jubiläumsveranstaltung ist Anlass, Bilanz zu ziehen: „Während wir vor 20 Jahren die wissenschaftliche Diskussion um automatisiertes Fahren begonnen haben, sind heute schon höher automatisierte Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen unterwegs“, erläutert Prof. Dr. Lemmer gleichermaßen die Erfolgsgeschichte der AAET und des automatisierten Fahrens. „Wir erleben jetzt, dass Digitalisierung und Vernetzung einen immer größeren Stellenwert im Mobilitätsverständnis einnehmen – mit der AAET haben wir diese Entwicklung nicht nur vorausgesehen, sondern auch Lösungen aufgezeigt“, betont Thomas Krause, Vorsitzender des Vorstandes von ITS mobility.

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